Maria-Ward-Realschule Burghausen

 


Tel: +49 8677 91589-30 | E-Mail: mariaward-rs-burghausenat weiß gelbt-online.de

  • Wir stehen für ...

    Wir stehen für ...

    Innovative Unterrichtsformen | Spirituelle Ausrichtung des Schullebens | Schwerpunkt Elternarbeit | Offener Ganztag
  • Innovative Unterrichtsformen

    Innovative Unterrichtsformen

    Mit Teamteaching und bilingualen Einheiten im Sachunterricht erhöhen wir die Methodenvielfalt. Besondere Lernlandschaften animieren schon unsere Fünftklässler zum Tüfteln und Probieren und fördern ihre Kreativität.
  • Spirituelle Ausrichtung des Schullebens

    Spirituelle Ausrichtung des Schullebens

    Zahlreiche religiöses Aktivitäten wie ökumenische Gottesdienste, Besinnungs- und Schulpastoraltage betonen die christliche Prägung unserer Realschule.
  • Schwerpunkt Elternarbeit

    Schwerpunkt Elternarbeit

    Unsere Lehrerinnen und Lehrer sorgen dafür, dass sich Eltern als wichtiger Teil der Schulgemeinschaft wertgeschätzt fühlen. Der regelmäßige Austausch mit ihnen gehört zu unserer alltäglichen pädagogischen Arbeit. Weiterlesen ...
  • Offene Ganztagsbetreuung

    Offene Ganztagsbetreuung

    Der Unterricht findet wie gewohnt überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern dies wünschen, besuchen dann nach dem planmäßigen Unterricht unsere Ganztagsangebote.
  • ... in familiärer Atmosphäre!

    ... in familiärer Atmosphäre!

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Die Geschichte unserer Schule

Über die Entstehung unserer Schule zitiert die langjährige Leiterin unserer Schule, Sr. Carmen Irrgang, aus der Hauschronik: „Obwohl schon zu damaliger Zeit die Väter Burghausens - gemeint sind die Herren des Stadtrats - Schul- und Jugenderziehung stets als eine wahre Herzensangelegenheit behandelten, so kam es doch vor, dass, weil eben auch der Schulbesuch noch freigegeben war, namentlich Mädchen in großer Unwissenheit heranwuchsen und nicht einmal die zur Seligkeit notwendigen Stücke hersagen konnten.“

17./18. Jahrhundert
Dieser bedauerliche Zustand sollte sich mit der Gründung des Englischen Institutes ändern. Nachdem am 6. Mai 1683 die ersten sieben Englischen Fräulein in Burghausen eingetroffen waren, begannen sie sofort, ihre ganze Kraft der Erziehung und dem Unterricht der weiblichen Jugend zu widmen. Als dieses Unternehmen von Gegnern und Verleumdern nicht gerade mit Wohlwollen begleitet wurde, fanden die Angefeindeten wohlwollende Unterstützung von Seiten des Stadtmagistrats. Ich zitiere wieder aus unserer Hauschronik: „Er nahm sich der Englischen hilfreich an, legte das Falsche und Unwahre der Anschuldigungen dar und gab gleichzeitig die Verordnung, dass die Schulen sofort mit allem Nötigen auf Kosten der Stadt versehen und eingerichtet werden sollten, da bereits viele Bürger schon um Aufnahme ihrer Töchter in die Klosterschule nachgesucht hatten.“ Im Elternhaus von Philippine Baumfelder, das ihr Bruder der Pfarrei St. Jakob vermacht hatte und von den Schwestern zurückgekauft wurde, wird die erste sehr einfache Elementarschule = Volksschule eingerichtet. Sehr bald wurden auch Pensionärinnen, das heißt Internatsschülerinnen, aufgenommen. 1732 erwarben die Schwestern das angrenzende Pergerhaus. Es wurde abgebrochen und neu aufgebaut. Das ist das heutige Haus 2 mit der grünen Fassade.

19. Jahrhundert
Als im Zuge der Säkularisation das Institutshaus in Burghausen zum Sammelkloster bestimmt worden war, konnten die Schulen noch einige Zeit weiter geführt werden, wohl auch deshalb, weil die Schule von oberster Stelle gewürdigt worden war: „Unter die wohltätigen Anstalten gehören zwey Erziehungshäuser fur Mädchen, in welchen sowohl adeliche als auch bürgerliche Kinder über die Gegenstände des allergnädigst verordneten Schulplans können unterrichtet werden. Diese 2 Bildungsinstitute befinden sich in Burghausen und Alt-Oetting... Der freye Verkehr zwischen Lehrerinnen, Aeltern und Kindern, der bey anderen weiblichen Erziehungsanstalten in Klöstern, die Clausur hatten, nicht statt fand, mußte allen gefallen, die ihre Kinder dahin zur Erziehung gaben“ (aus dem Salzach-Kreis-Blatt fur das Jahr 1809). 1816 wurde unser Haus aber dann doch beschlagnahmt und Sitz der Regierung des Salzachkreises. Die Schwestern mussten nach Altötting übersiedeln, die Schulen wurden geschlossen. 1826, 10 Jahre nach der Rückkehr der Schwestern hierher nach Burghausen, genehmigte König Ludwig I. die so genannte Institutsschule bzw. Töchterschule.
Die Hauschronik berichtet: „Kaum ist eine königliche Untersuchungskommission fort, kommt eine andere. Hat die eine diese oder jene Abänderung festgesetzt, diese oder jene Lehrmittel, Möbel und Schlafzimmer angeordnet und wurden diese mit vielen Opfern und Kosten angeschafft, so verwarf die nachfolgende Kommission sie wieder, so dass die Ausgaben für das Pensionat kein Ende nahmen und dieselben kaum zu erschwingen waren. Die Zahl der Zöglinge musste auf 60 beschränkt werden, und man durfte nicht wagen, um einen Zögling mehr aufzunehmen, denn alles wurde gezählt, verglichen und untersucht“ .

20. Jahrhundert
Die Pensionatsschule gliederte sich im Laufe der Zeit auf in die klösterliche Lehrerinnenbildungsanstalt, die Höhere Mädchenschule, aus der sich das spätere Mädchenlyzeum entwickelte, eine dreiklassige Mittelschule und eine Haushaltungsschule. Und noch im Jahre 1934 genehmigte die nationalsozialistische Regierung die Eröffnung einer Haustöchterschule mit vielen praktischen Fächern. Den Abschlussschülerinnen dieser Schule wurde ab dem Schuljahr 1937/38 das Zeugnis der Mittleren Reife ausgestellt.
Seit wann es die dreiklassige Mädchenmittelschule in unserem Haus schon gibt, ist nicht genau datierbar. In einer Anzeige unseres Instituts in „Illustrierter Führer durch Burghausen und Umgebung“ von J. Windhager aus dem Jahr 1921 wird neben vier anderen Schultypen die dreiklassige Mädchen-Mittelschule aufgeführt. Also so rund 80 Jahre ist sie schon alt.Nach den Wirren in der Zeit der Säkularisation war die Zeit des Nationalsozialismus ein zweiter schwerer Schlag für uns. Nachdem alle anderen Schularten geschlossen waren und den Schwestern das Unterrichten in den Volksschulen schon seit 1938 verboten war, wird die Mädchen-Mittelschule am Ende des Schuljahres 1942/43 für beendet erklärt. Das war vorerst das Aus der Schulen der Englischen Fräulein in Burghausen.
Erst mit dem Schuljahr 1949/50 wurde die widerrechtlich geschlossene Mittelschule neu eröffnet - mit 54 Mädchen in einer Klasse. Die erste Klasse der vierstufigen Mittelschule beginnt mit dem Schuljahr 1960/61. Zum Ende 1963/64 verlässt die letzte Klasse die dreistufige Mittelschule. 1968 wird auch unsere Schule in Realschule umbenannt. Zum Schuljahrsbeginn 1992/93 tritt die erste 5. Klasse der sechsstufigen Realschule ein. In dieser Klasse des Schulversuchs Sechsstufige Realschule besuchen erstmals auch 9 Knaben unsere Schule. Im laufenden Schuljahr sind es 310. Und wir haben die höchste Schülerzahl, die es je in unserem Haus gegeben hat: 784.
Am 1. Januar 2000 wird die Trägerschaft der Schule vom Institut der Englischen Fräulein Burghausen an die Maria-Ward-Schulstiftung Passau übergeben.


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Zitate Maria Wards

  • Man soll nur dies fürchten, zu viel Furcht zu haben.
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