Maria-Ward-Realschule Burghausen

 


Tel: +49 8677 91589-30 | E-Mail: mariaward-rs-burghausenat weiß gelbt-online.de

  • Wir stehen für ...

    Wir stehen für ...

    Innovative Unterrichtsformen | Spirituelle Ausrichtung des Schullebens | Schwerpunkt Elternarbeit | Offener Ganztag
  • Innovative Unterrichtsformen

    Innovative Unterrichtsformen

    Mit Teamteaching und bilingualen Einheiten im Sachunterricht erhöhen wir die Methodenvielfalt. Besondere Lernlandschaften animieren schon unsere Fünftklässler zum Tüfteln und Probieren und fördern ihre Kreativität.
  • Spirituelle Ausrichtung des Schullebens

    Spirituelle Ausrichtung des Schullebens

    Zahlreiche religiöses Aktivitäten wie ökumenische Gottesdienste, Besinnungs- und Schulpastoraltage betonen die christliche Prägung unserer Realschule.
  • Schwerpunkt Elternarbeit

    Schwerpunkt Elternarbeit

    Unsere Lehrerinnen und Lehrer sorgen dafür, dass sich Eltern als wichtiger Teil der Schulgemeinschaft wertgeschätzt fühlen. Der regelmäßige Austausch mit ihnen gehört zu unserer alltäglichen pädagogischen Arbeit. Weiterlesen ...
  • Offene Ganztagsbetreuung

    Offene Ganztagsbetreuung

    Der Unterricht findet wie gewohnt überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern dies wünschen, besuchen dann nach dem planmäßigen Unterricht unsere Ganztagsangebote.
  • ... in familiärer Atmosphäre!

    ... in familiärer Atmosphäre!

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Verabschiedung unserer Schwestern 2018

Nach 335 Jahren verließ der Orden der Congregatio Jesu Ende Mai Burghausen. Die Mitglieder unserer Schulfamilie gaben am 18. Mai 2018 beim Fest zur Verabschiedung der Schwestern das Versprechen, den Geist Mary Wards weiterleben zu lassen.

 „Wir werden euch vermissen." Auch ohne diesen Satz von Schulleiterin Helga Buchner wäre beim Gottesdienst und anschließenden Festakt deutlich geworden, welch großen Verlust der Weggang der letzten Burghauser Maria-Ward-Schwestern - von Oberin Sr. Sidonia Eberl, Sr. Jovita Ascher, Sr. Richildis Gilg, Sr. Monika Hirner, Sr. Silvana Kainz, Sr. Johanna Kammermeier, Sr. Kunigunde Wagner und Sr. Herlinde Wieser - für unsere Schulfamilie bedeutet. Deshalb waren sich neben Frau Buchner auch alle weiteren Redner, Erster Bürgermeister der Stadt Burghausen, Hans Steindl, Landrat Erwin Schneider und der Vorstand der Maria-Ward-Schulstiftung, Dr. Heinz-Günter Kuhls, darin einig, dass es sich um kein freudiges Ereignis handelte, zu dem man im Festsaal der Schule zusammenkam.
Doch unser Blasorchester unter der Leitung von Herrn Lakota, Frau Pittners Schulspielgruppe, die die historischen Anfänge unserer Schule effektvoll in Szene setzte, und der Chor von Frau Beck trugen mit ihren „herzerwärmenden Einlagen", so der Burghauser Anzeiger, maßgeblich dazu bei, dass bei aller Rührung auch geschmunzelt wurde. Besonders schwungvoll ging's zu, als die Projektgruppe Tanz von Frau Frankenberger einzelne Details des Schullebens nachzeichnete. Die Lehrerinnen und Lehrer gaben mit „I will follow him” aus dem Musical „Sister Act” eine Gospel-Einlage zum Besten.
Dem Festakt vorausgegangen war ein feierlicher Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob, die kaum alle Mitglieder unserer Schulfamilie fassen konnte. Von dort ausgehend über den ganzen Stadtplatz bis zur Schulpforte hatten unsere Schülerinnen und Schüler zu Ehren der Schwestern anschließend fähnchenschwenkend Spalier gestanden. 
Die Geschichte der „Englischen Fräulein” in Burghausen begann durchaus „revolutionär”, wie bei der Abschiedsfeier von Frau Rauner und Herrn Hackl in abwechselnden Episoden nacherzählt wurde: 1683 gründeten Helena Catesby, eine englische Adelige und Philippine Baumfelder, Tochter eines churbayerischen Regimentsadvokaten und „passauischen Rates" eine Mädchenschule und ermöglichten damit erstmals in der Geschichte der Salzachstadt Mädchen Zugang zu Bildung. Zweimal wurde die Schule geschlossen - zunächst im Jahre 1816, als Burghausen kurzfristig Regierungssitz geworden war und die Räume für Verwaltungs- und Repräsentationszwecke benötigt wurden, und ein weiteres Mal unter dem NS-Regime. Doch die Ordensschwestern gaben nie auf und starteten immer wieder von Neuem. Bis zum heutigen Tag.
Nur mehr acht Ordensschwestern waren noch in Burghausen, als Anfang 2018 bekannt gemacht wurde, dass die Congregatio Jesu das ortsansässige Kloster wegen Nachwuchsmangels schließen würde. Unsere Maria-Ward-Realschule verliert damit seine „guten Geister”, wie es beim Festakt immer wieder hieß. „Sie werden eine Lücke hinterlassen”, meinte Landrat Erwin Schneider und sprach damit den Festgästen aus der Seele. Trotzdem bleibe diese Schule mitten in der Stadt etwas Besonderes, so Schneider. Bürgermeister Hans Steindl, dem die Schwestern in seiner 30-jährigen Amtszeit sehr ans Herz gewachsen sind, versprach zweierlei: Erstens die Bilder des Ordens im Stadtarchiv gut zu erhalten und zweitens unsere Schule auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Das hörte nicht nur Dr. Heinz-Günter Kuhls gerne. Eine Ära gehe zu Ende, so der Stiftungsvorsitzende. Auch er versprach, die Ziele Mary Wards weiterzutragen. 
Auch wenn die Schwestern jetzt Burghausen verließen, so betonte Schulleiterin Helga Buchner: „Wir haben zwei Zimmer im Obergeschoss, die sind für euch frei. Wer will, kann sich jederzeit einquartieren."          

Thomas Sompek
Fotos: Franz Staudhammer

 

 


Aktuelles Schulleben

  • Alle
  • Fahrten
  • Projekte
  • Sportliches
  • Veranstaltungen
  • Default
  • Title
  • Date
  • Random

SMV | Schülerteams | Projekte

  • 1
  • 2
  • 3

Schulberatung

  • 1

Praktika

  • 1
 

Login für Lehrkräfte

Zitate Maria Wards

  • Man soll nur dies fürchten, zu viel Furcht zu haben.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Schulhomepage erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen