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Detaillierte Infos findest du/finden Sie hier: http://www.yanomami-hilfe.de/
Christina Haverkamp kämpft seit vielen Jahren für die Yanomami-Indianer
Seit 1989 unterstützt Christina Haverkamp die Ureinwohner im brasilianischen Urwald und kämpft um deren Anerkennung. Sie hilft ihnen im Streit mit brasilianischen Behörden und baut für sie Krankenstationen, damit die in dieser Gegend weit verbreitete Malaria wirksam bekämpft werden kann.
Pro Jahr verbringt Frau Haverkamp drei bis fünf Monate bei den Yanomami in Brasilien und neuerdings auch in Venezuela. Die übrige Zeit nutzt sie für Vorträge in Schulen und Universitäten, um dadurch junge Menschen für die Problematik zu sensibilisieren und nicht zuletzt auch finanzielle Unterstützung für ihre Aufgabe zu erlangen.
Am 12. Dezember 2011 besuchte sie die Maria-Ward-Realschule und berichtete den ca. 90 Schülerinnen und Schülern der 5. Jahrgangsstufe mit Hilfe von Dias sehr engagiert über das Leben eines der letzten Naturvölker.
Dabei lernten die Schüler u.a. auch den Speiseplan der Yanomami kennen, der aus Anakondas, Krokodilen, Affen und Piranhas besteht. Sie erfuhren, dass die Indianer in Gruppen von ca. 40 Menschen leben und diese sich eine runde Hütte teilen, geschlafen wird in Hängematten. Stirbt ein Mitglied, wird die Totenasche unter Bananenmus gemischt und getrunken. Dadurch soll verdeutlicht werden, dass der Ver-storbene weiterhin im Kreis der Lebenden anwesend ist. Fortschritt ist für dieses Volk ein Fremdwort. Es lebt nur im Hier und Jetzt, im Einklang mit der Natur. Die größte Bedrohung für dieses Leben sind Goldsucher. Die bei deren Arbeiten entstehenden Sümpfe sind nämlich ideale Brutstätten für die Malariamücke Anopheles.
Hier setzt die Hilfe von Christina Haverkamp an. Ihr Motto lautet „Hilfe zur Selbsthilfe“, d.h. die Yanomami müssen beim Bau der Krankenstationen mit anpacken. Irgendwann sollen sie diese Arbeiten in eigener Verantwortung weiterführen und ihre Zukunft selbst bestimmen können. Damit sie dann besser mit offiziellen Stellen verhandeln können, lernen sie vermehrt die brasilianische Sprache.
Mit großem Interesse und sehr aufmerksam verfolgten die jungen Zuhörer Christina Haverkamps Vortrag und belohnten die Referentin am Ende mit kräftigem Applaus.
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